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Doppeldecker DE 65

Doppeldecker DE 65

 

Der Doppeldecker DE 65

Am 8. Oktober 1965 präsentierte die BVG West auf dem Betriebshof Zehlendorf, Winfriedstraße, einen neuen Doppeldeckautobus. Der DE 65 (Doppeldecker für Ein­mann­betrieb, Baujahr 1965) leitete einen Gene­rations­wechsel im West-Berliner Busverkehr ein. Der Wagen verfügte hinsichtlich Aufbau und Ausstattung über etliche Neuerungen, die auch einen schaffnerlosen Betrieb ermöglichten. Das Probefahrzeug bewährte sich grundsätzlich, so dass es zur Serienfertigung kam.

Der DE 65 prägte viele Jahre das Straßenbild in West-Berlin – was in dem Artikel durch zahlreiche zeitgenössische Fotos doku­men­tiert wird. Ein Vertreter dieses Typs, der Wagen 1794, „überlebte“ sogar: Der Verein „Traditionsbus Berlin“ hat diesen DE 65 wieder in Stand gesetzt; das restaurierte Fahrzeug konnte am 30. Oktober 2015 im Auslieferungszustand vorgeführt werden und gehört seitdem zur aktiven Flotte des Vereins.

In dem Beitrag umreißt Christian Winck zunächst die Vorgeschichte, die zur Entwicklung des DE 65 führte. Außerdem sind in dem Artikel die technische Ausstattung, insbesondere die vielfältigen Neuerungen und Besonderheiten dieses Bustyps, anschaulich beschrieben. Übersichten mit den Abstelldaten der Fahrzeuge und eine (nachträglich noch ergänzte) Tabelle über den Verbleib einzelner DE 65 komplettieren den Beitrag. Ältere Leser und BVG-Busnutzer begegnen in dem Beitrag einem guten, alten Bekannten; für jüngere bieten sich interessante Einblicke in die Geschichte der Berliner BVG-Busse. Schließlich war der DE 65 ein Meilenstein.

Christian Winck: 
Die Doppeldeckautobusse vom Typ DE 65
 
In: „Verkehrsgeschichtliche Blätter“, Heft 2/2016, S. 30-37

Ergänzung und Berichtigung 
In: „Verkehrsgeschichtliche Blätter“, Heft 4/2016, S. 120

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