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Werkstatt im WaldFür die Berliner Hoch- und Untergrundbahn war 1913 ein entscheidendes Jahr im Ausbau ihres Liniennetzes. Die Länge des von der Hochbahngesellschaft betriebenen Netzes verdoppelte sich fast. Mit dieser Entwicklung musste auch die Anzahl an Wagen mithalten, woran wiederum die Anlagen für die Wartung und für das Abstellen der Wagen gekoppelt waren. Am vorhandenen Werkstattstandort an der Warschauer Brücke boten sich jedoch keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr. Die Hochbahngesellschaft hatte deshalb bereits 1906 ein rund 14 Hektar großes Gelände in Neu-Westend am Nordrand des Grunewalds vom Königlichen Forstfiskus erworben. Hier bestanden ausreichende Flächenreserven, um den mit den damals geplanten Streckenerweiterungen notwendigen Wagenzuwachs aufnehmen und warten zu können.

Kriegszersörungen 1944Die Autoren haben die 100jährige Geschichte der Betriebswerkstatt, die für die Berliner U-Bahn weiterhin unverzichtbar ist (und die heute nicht mehr nur im Wald liegt) nachgezeichnet. Kriegszerstörungen, Folgen des Mauerbaus und schließlich die Wiedervereinigung spiegeln sich auch im Bw Grunewald wider. Viele Fotos vom Werkstattgelände und von behandelten Fahrzeugen ergänzen den Text. Mit der neuen Halle 4, die der BVG am 16. Oktober 2013 übergeben wurde, hat die Werkstatt wiederum eine Modernisierung erfahren. Die Hundertjährige hat also Zukunft!
Neuer Zug in neuer HalleAxel Mauruszat, Reinhard Arf:
Werkstatt im Wald
100 Jahre U-Bahn-Betriebswerkstatt Grunewald

In: „Verkehrsgeschichtliche Blätter“, Heft 4/2013, S. 94-101
Reinhard Arf, Thomas Splittgerber:
Die neue Halle 4 der Betriebswerkstatt Grunewald

In: „Verkehrsgeschichtliche Blätter“, Heft 2/2014, S. 48-49

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